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Schindlachtal- Gorneren

Wandern

SCHINDLACHTAL- INTSCHIALP


Von der Leutschachhütte folgt man auf der alpinen Route Richtung Einschnitt Saaspass, wendet aber etwa 100m unter dem Pass bei den letzten Gletscherresten zum mit einem kleinen Holzwegweiser markierten Anstieg. Mit einer Leiter wird der steile Anstieg zum Wichelpass (2558m) erleichter. Wer möchte, kann in gut einer halben Stunde den Gipfel des Wichelhorn -mit grandioser Aussicht- erklimmen. Der Abstieg hinunter zum Hinterseeli ins unbekannte Schindlachtal, durch den trogförmigen Talkessel leitet nach dem Schindlachtal in die Intschialp und auf der Höhe des privaten Wichelhüttli (1984m) unter dem Brämlisplanggenstock gegen "Brändi-Twärren" zum Gratrücken knapp über der Waldgrenze mit dem aussichtsreichen Hochegg. Dort treffen Sie die Entscheidung des Abstiegs:
Entweder man wandert im Tal weiter runter, so gelangt man in die Intschialp. Rechts oben ist die Wildampfern mit dem grossen Stall, gut sichtbar. Bei der Strasse kann man links wieder zurück zum Arnisee oder aber man wandert der Strasse entland runter nach Intschi oder Gurtnellen.
Oder aber man zweigt beim Wichelhüttli links ab und wandert über den wunderschönen Höhenweg mit herrlichem Aussblick weiter, auf's Heissigegg und dann zurück zum Arnisee.


Schwierigkeit: Alpine Route, T2
Wanderzeit: 4 1/2 bis 5 Std.
Höchster Punkt: Wichelpass 2558müM.



GURTNELLEN- GORNEREN- LEUTSCHACHHÜTTE


Das unbekannte Gornerental, N- paralell zum Meiental gelegen, zieht sich hinter dem Urner Berdorf Gurtnellen (930m) leicht gekrümmt rund 6km gegen die Gornerlücke/ Kröntenlücke, abgeschlossen im Nordwesten durch den Saas Stock, Krönten, Schneehühnerstock, Zwächten sowie den Bächenstöcken. Seinen Namen erhielt das bereits 1318 erwähnte Trogtal, das ein Gemisch von Grossartigkeit, Wildheit und Verlassenheit vermittelt, von den seitlichen Bewachern "cornaria", lat. "cornu" (Horn, Felskopf). Der Zugang in südlicher Richtung wird nach den letzten Häusern zu einem breiten Fuss- und Viehweg, der im letzten Teil steil nach Grueben ansteigt. Nach ungefähr 15 Min. erreicht man die Sennhütte Ruepenstafel und auf einem weiteren Fahrweg die weiteren Stafel; Rosti und Rinderboden. Übergänge führen im hinteren Teil über die Kröntenlücke zum Glattfirn ins Engelberger- oder Erstfeldertal, über den Rotberglipass ins Meiental oder über den Saaspass (2669m) zur Leutschachhütte (2208m). Im einsamen Gebirgstal, dessen Talsohle und Grasflanken alpwirtschaftlich genutzt werden, durchdringen Murmeltierpfiffe die einsame Stille, still liegt ebenfalls das Saas Seeli in unberührter Hochgebirgslandschaft. Ebenfalls immer öfter anzutreffen sind Steinböcke, also Augen auf beim Wandern.



Schwierigkeit: Alpine Route, T2
Wanderzeit: 5- 6 Std.
Höchster Punkt: Saas Pass 2669müM.




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